Mittlerweile sind 5 Jahre seit der Schließung im Herbst vorbei.
Das ist der Turnus für die bisherigen ‚großen‘ Treffen im Semi.

Bisher war bei der Durchführung immer die gesamte Semi-Infrastruktur für die erfolgreiche Durchführung maßgeblich. Die steht uns ja nicht mehr zur Verfügung.
Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Wenn sich auf diesen Aufruf hin bis Ende Mai genug Interessenten melden, die an einem Treffen mitarbeiten wollen, werde ich die Organisation übernehmen und die Sache angehen.

Also auf – ich bin gespannt…

Karlheinz Binner

Advertisements

Die Mauer fällt – mit dem Niederriss der Mauer vor dem Seminar ist freie Sicht auf das Gebäude. Damit wird die Trennung des Geländes aufgehoben..

SemiohneMauer

Das Semi verändert sich: der Fußballplatz ist weitgehend Parkplatz geworden und die Mauer vor dem Haupteingang ist dem Bagger gewichen.
Im Gebäude wird auch fleißig umgebaut. Aber nur in den Räumen. Die Grundstruktur des Hauses ist nach wie vor unser ‚Semi‘.

Aus der Kapelle des ehemaligen Semis im 3. Stock sende ich allen Ehemaligen einen herzlichen Weihnachtsgruß mit den besten Wünschen für das neue Kalenderjahr.

Karlheinz Binner

Liebe Ehemalige Seminaristen und Seminaristinnen,

derzeit findet in der Seminarkirche ein Kunstprojekt statt. Die Kirche ist in einigen Teilen bemalt und für die Öffentlichkeit zugänglich.
In Zusammenhang mit diesem Projekt wurde ich angefragt, ob im Oktober eine Möglichkeit bestünde, die Geschichte der Kirche als Internatskirche mit einzubinden.
Die Idee ist, am 11. Oktober (der jährliche Termin spontaner Ehemaligentreffen) für ca. 2 Stunden als Ehemalige in der Kirche zur Verfügung zu stehen und aus dem Leben mit und in der Kirche zu erzählen. Vielleicht auch mit geistlichen Elementen dazwischen.
Wenn machbar, würde ich auch gern eine kleine Ausstellung (einige Pinwände) mit Bildern aus dem Seminar(leben) im Foyer oder hinten in der Kirche aufstellen.

Damit das gelingen kann, sind natürlich Helfer/innen gesucht.
Wer sich vorstellen kann, dabei zu sein, bitte ich

bis Sonntag, 22. August beim mir anzuklopfen (Kontaktdaten siehe unten)

Liebe Grüße

Karlheinz
(Seminardirektor a.D.)

Die Kunstausstellung in der Semi-Kirche wird in den größeren Zusammenhang der Kirche gestellt. So finden z.B. auch Konzerte statt.Die Organisatoren sehen die Seminar-Kirche auch in ihrer geschichtlichen Einordnung – als Kirche des über 90-jährigen Internates.
Als solche planen wir ein kleines Projekt, das Interessierten die Möglichkeit bieten soll, sich mit ‚Zeitzeugen‘ zu unterhalten.
Ehemalige Seminaristen sind eingeladen, am Samstag, 11. Oktober in der Zeit von 11.00 h – 12.30 h in der Seminarkirche Ansprechpartner zu sein und vom eigenen Leben in und mit der Seminarkirche und dem ‚Semi‘ zu berichten.

Wer von den Ehemaligen dabei mithelfen kann, möchte sich bitte bei Karlheinz Binner (khbin, 09602/9090124) melden.

Aus der Zeitung "Der neue Tag" vom 27. Juli 2014

Künstler Reinhold A. Goelles bringt "Farbvergnügen" in ehemalige Augustinerkirche

Weiden. (rkr) Der Innenraum der ehemaligen Kirche St. Augustin ist kaum wiederzuerkennen: Großformatige Gemälde in bunten, frischen Farben und geometrischen Formen bringen die grauen Wände zum Strahlen. Im Altarraum leuchtet das Rot eines Kreises.

ws28farbvergnuegen_bild01.jpg
Anziehungspunkt "Farbvergnügen": Reinhold A. Goelles (vorne, rechts) brachte außergewöhnliche Kunst ins ehemalige Gotteshaus. Axel T Schmidt und Bürgermeister Jens Meyer eröffneten die Schau, die auf Vermittlung Hans Robert Thomas (von links) zustande gekommen war. Bild: Wilck

Geschaffen hat diese Kunstwerke Reinhold A. Goelles bei der Aktion "Farbvergnügen" des Kunstvereins. Am Sonntag eröffnete Organisator Axel T Schmidt zusammen mit Bürgermeister Jens Meyer die Ausstellung nach dreimonatiger Arbeit. Jeder Weidener habe ein Gänsehautgefühl beim Betreten der ehemaligen Augustinerkirche, sagte Meyer. Deswegen freue er sich, dass die Kirche nun weiter genutzt werde. Schmidt bezeichnete dies als Veränderung vom "profanisierten Sakralraum zum weltlichen Denkraum".

Improvisierte Melodien

Während die zahlreichen Besucher die Gemälde auf sich wirken ließen, spielte Organist Stefan Schultes eine Improvisation auf ausgewählte Arbeiten: laute, kraftvolle, abstrakte und teils disharmonische Melodien, passend zu den kräftigen Farbbahnen auf den hellen Wänden. Seit 2012 bemühte sich der Kunstverein um das Projekt "Farbvergnügen", das jetzt die Kliniken Nordoberpfalz AG, Keimfarben GmbH und weitere Sponsoren ermöglichten. Mit Reinhold A. Goelles hat der Verein einen namhaften Künstler nach Weiden geholt. Der Kontakt kam durch Kulturliebhaber Hans Robert Thomas zustande.

Geboren in Niedersachsen, studierte Goelles Kunst in Basel und Bremen und widmete sich seitdem der Untersuchung der Farbe auf verschiedensten Trägern. Heute lebt er in der Fränkischen Schweiz. "Die Farbe ist die Wirklichkeit und die Welt, in der Goelles denkt", sagte Schmidt in seiner Rede. Seine Malerei sei für jedermann zugänglich, aber das heiße nicht "automatisch für jedermann verständlich". Die Werke Goelles sind bis 31. Oktober 2014 in der ehemaligen Klosterkirche St. Augustin zu sehen. Bei freiem Eintritt ist dies täglich von 8 bis 18 Uhr möglich. Parallel dazu finden dort weitere kulturelle Veranstaltungen statt, nachzulesen auf der Internetseite des Kunstvereins:www.kunstvereinweiden.de