Der Neue Tag berichtete kürzlich:

Mit einem Klick zur Orgel der im Juli 2010 profanierten Kirche St. Augustin

Ein aufmerksamer Internet-Leser staunte nicht schlecht, als ihm ein Portal diese Möglichkeit bot. Für 30 000 Euro stand das dreimanualige Instrument des gebürtigen Amberger Orgelbauers Ignaz Weise (1864-1932) dort kurzzeitig zum Verkauf. Sie gehört seit dem Weggang der Augustinerpatres dem neuen Eigentümer: der Kliniken Nordoberpfalz AG. Deren Finanzchef, Manfred Tretter, beruhigt: „Ja, kurzzeitig stand die wunderschöne Weise-Orgel im Internet. Aber verkauft ist sie nicht und sie soll auch künftig im Kirchenschiff verbleiben.“ Der Grund: Die Kirche stehe zum Teil unter Denkmalschutz. Entsprechend werde nun an einem Gesamtkonzept für die weitere „angemessene Verwendung“ des Kirchenschiffs mit Orgel gearbeitet. „Aber das kann noch dauern“, sagt Tretter.

Kurzzeitig stand die Weise-Orgel der mittlerweile profanierten Seminarkirche St. Augustin (Baujahr 1927/1928) im Internet zu Verkauf. Nun hält das Landesamt für Denkmalschutz seine Hand über das Instrument. Der neue Eigentümer, die Kliniken Nordoberpfalz AG, arbeitet deshalb gerade an einem entsprechenden Nutzungskonzept mit Orgel. Archivbild: Huber

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