März 2013


Am 30. März 2013 berichtet der ‚Neue Tag‘ von der Segnung der ehemaligen Rita-Kapelle, die nun Aussegnungshalle des Krankenhauses ist:

Aussegnung in der Rita-Kapelle
Weiden. (vok)

Bereits seit Anfang des Jahres wird sie genutzt. Am 8. April wird die neue Aussegnungshalle des Klinikums auch offiziell eingeweiht. Mit dem Umbau der Rita-Kapelle in der ehemaligen Kirche St. Augustin ist es den Verantwortlichengelungen,
einen würdigen Abschieds- und Aussegnungsraum für die Verstorbenen zu schaffen.
Bisher war die Aussegnungshalle im Keller des Klinikums untergebracht, beengt, die Wegeführung umständlich, für die Angehörigen oft eine Zumutung. Der neue Aussegnungsraum ist etwas über 50 Quadratmeter groß und weist 20 Sitzplätze auf. Die Ausbaukosten betrugen rund 145 000Euro.

Und der Kommentar von derselben Seite:

Ein würdiger Rahmen
Von Volker Klitzing

Ein aussichtsloser Fall. Angesichts der Raumnot im Klinikum waren Verstorbene und ihre Angehörigen über Jahrzehnte an den Rand gedrängt. Eine Aussegnungshalle im Keller, über den Wirtschaftshof, der Zugang beeinträchtigt vom Transportverkehr. Kein würdiger Rahmen, um Abschied zunehmen.
Trotz intensiver Bemühungen fand sich keine andere Lösung. Bis die Kliniken AG das Augustiner-Gelände erwarb
und damit auch die ehemalige Kirche. Es bot sich die Chance, das Seitenschiff, die sogenannte Rita-Kapelle, zur Aussegnungshalle umzubauen.
Gesagt – getan.  Der würdige Rahmen ist endlich hergestellt.  Dass ausgerechnet die heilige Rita von Cascia half,
kann man sich auch so erklären: Sie wird von Gläubigen nicht nur bei Examensnöten angerufen, sondern auch bei
aussichtslosen Fällen.

AussegnungDie neue Aussegnungshalle des Klinikums wird am 8. April offiziell eingeweiht.  Bild: Wilck

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Bei aller Tragik der Schließung ist es doch schön zu sehen, dass Bereiche des Semis eine würdige Weiterverwendung finden.

Karlheinz Binner

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Der Neue Tag berichtete kürzlich:

Mit einem Klick zur Orgel der im Juli 2010 profanierten Kirche St. Augustin

Ein aufmerksamer Internet-Leser staunte nicht schlecht, als ihm ein Portal diese Möglichkeit bot. Für 30 000 Euro stand das dreimanualige Instrument des gebürtigen Amberger Orgelbauers Ignaz Weise (1864-1932) dort kurzzeitig zum Verkauf. Sie gehört seit dem Weggang der Augustinerpatres dem neuen Eigentümer: der Kliniken Nordoberpfalz AG. Deren Finanzchef, Manfred Tretter, beruhigt: „Ja, kurzzeitig stand die wunderschöne Weise-Orgel im Internet. Aber verkauft ist sie nicht und sie soll auch künftig im Kirchenschiff verbleiben.“ Der Grund: Die Kirche stehe zum Teil unter Denkmalschutz. Entsprechend werde nun an einem Gesamtkonzept für die weitere „angemessene Verwendung“ des Kirchenschiffs mit Orgel gearbeitet. „Aber das kann noch dauern“, sagt Tretter.

Kurzzeitig stand die Weise-Orgel der mittlerweile profanierten Seminarkirche St. Augustin (Baujahr 1927/1928) im Internet zu Verkauf. Nun hält das Landesamt für Denkmalschutz seine Hand über das Instrument. Der neue Eigentümer, die Kliniken Nordoberpfalz AG, arbeitet deshalb gerade an einem entsprechenden Nutzungskonzept mit Orgel. Archivbild: Huber

Auf dem Tennisplatz wurden ‚Probegrabungen‘ gemacht. Offensichtlich steht der Baubeginn für die Pathologie bevor…