..noch ohne Palliativ und ÄrztehausMal sehen, ob’s irgenddwann eins gibt, wenn die Psychiatrie fertig ist. dann ist das Semi nur mehr ein Gebäude unter vielen anderren großen Gebäuden….

Mittlerweile ist die Paleativ-Station mit dem oben aufgesetzten Hubschrauberlandeplatz fertig.
Ein Ärztegebäude wurde angebaut, das eine Apotheke und ein kleines Cafè beherbergt. Die Terrasse des Cafés steht ziemlich genau auf dem Platz des ehemaligen Fußballtores des A-Platzes (siehe Perspektiven des Bildes).
Im Herbst wird wohl das Bezirkskrankenhaus den Bau der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie genau auf dem ‚A-Platz‘ beginnen. Parallel zum ‚Altbau‘ des Semis wird ein ziemlich gleich großer Bau daneben gestellt. Mit Tiefgarage drunter. Da wird also wieder weiter mächtig gebaut.
Das dauert sicher noch weitere drei bis vier Jahre, bis das fertig ist. Da kann ich ja bald an die Rente denken 🙂

Seit dem neuen Jahr 2019 ist nun der Westflügel (Neubau) und die ehemalige Kirche in den Besitz der Diözesancaritas übergegangen. Zusätzlich zur Fachakademie für Sozialpädagogik werden in das Gebäude in den nächsten Monaten die meisten Beratungsstellen und die Kreisgeschäftsstelle der Caritas in das Gebäude einziehen. Leider ist vom ehemaligen Grüngelände hinter dem Gebäude nichts in der Kaufmasse enthalten. Auch die Semihauskapelle gehört weiter dem Klinikum, das der Caritas die Nutzung erstenmal weiter zugesagt hat…

ist das Semi fast nicht mehr zu sehen!

Abendlich-adventliche Impression vom Stadtfriedhof aus zum ehemaligen Minigolfplatz des Semis.
Dass da so ein Koloss drauf passt, hätte wohl niemand gedacht.

Karlheinz Binner

Mächtig haben sich dje Bagger in die Erde vor der ORA-Türe gegraben. Das Außengelände ist nur mehr Parkplatz oder Großbaustelle…

Aus ‚Der Neue Tag‘ vom 12. Januar 2016:

„Doppelter Glücksfall

Caritas kauft der Kliniken Nordoberpfalz AG auch die frühere Kirche ab

Die Caritas kauft der Kliniken Nordoberpfalz den Westflügel und die ehemalige Kirche auf dem früheren Augustiner-Grundstück ab. Sie will dort künftig ihre Dienste konzentrieren. Bild: Götz

Im Jahr 2010 hat die Kliniken Nordoberpfalz AG zugeschlagen. Das Aus für den Augustiner-Orden in Weiden erwies sich als Glücksfall. Seitdem stehen große Erweiterungsflächen zur Verfügung. Einen Teil gibt die AG nun wieder ab. Daraus entwickelt sich ein weiterer Glücksfall. Dieses Mal vor allem für die Caritas.

Zum über 26 000 Quadratmeter großen ehemaligen Augustiner-Grundstück gehören drei Gebäude: Das Seminargebäude, das die AG in erster Linie für Verwaltungsaufgaben nutzt, die frühere Kirche und der Westflügel. In diesem sind bisher die Caritas (Fachakademie) und das Ingenieurbüro Coplan als Mieter untergebracht. Die Caritas will nun den Westflügel und auch die frühere Kirche kaufen. Damit könnte die soziale Einrichtung alle ihre Dienste, die bisher noch in beengten Verhältnissen in der Nikolaistraße beheimatet sind, in der Bismarckstraße konzentrieren. Dort stehen auch über 40 Parkplätze zur Verfügung.

Ein Notartermin steht zwar noch nicht, aber Diözesan-Caritas-Direktor Dr. Roland Batz und der Finanz-Chef der Kliniken AG, Manfred Tretter, sind sich einig. Am Montag informierte der Monsignore die etwa 50 Beschäftigten. Gegenüber dem „Neuen Tag“ teilte der Caritas-Direktor mit, dass es für das ehemalige Gotteshaus noch kein Konzept gebe. Entscheidend für den Kauf seien allein die Büroräume. Fest steht nur: Eine Kirche wird es nicht mehr.

Die Kliniken AG hatte in den vergangenen Jahren kein vernünftiges, nachhaltiges Konzept für eine künftige Nutzung gefunden. Einige kulturelle Veranstaltungen: Das war’s aber auch schon. Ein Seitenschiff bleibt dem Krankenhaus als Aussegnungshalle erhalten. Insgesamt sei das Grundstück sinnvoll genutzt, betonte Manfred Tretter. Er verwies auf den Teilverkauf zugunsten einer modernen Pathologie, auf die 170 zusätzlichen Parkplätze und den Neubau mit Palliativstation, der noch in diesem Jahr beginnt.

Neben Tretter und Dr. Batz nahmen am Gespräch auch teil: Peter Cramer (Abteilungsleiter Personal), Stefan Schmidberger (Abteilungsleiter Soziale Dienste) und Pressesprecher Marcus Weigl, alle von der Caritas Regensburg.“